Eltern

 

Nirro- ein Verein, der Hilfe zur Selbsthilfe organisiert

15 Kilometer täglich zur Schule gehen? Hin und zurück?

Sich freiwillig bei Ausfallstunden in den Unterricht anderer Klassen setzen, um mehr zu lernen??         

Den Lehrer bitten, ob er am Sonnabend zusätzlichen Unterricht abhalten kann???

Für die meisten Schüler in Deutschland wäre das wahrscheinlich undenkbar, in Äthiopien ist es Realität für fast alle Schüler.

Anschaulich und äußerst interessant stellte Herr Toaspern die Realität in seinem Geburtsland vor und beantwortete alle Fragen der interessierten Schüler aus den zehnten und elften Klassen. Erschreckend war seine Einschätzung, dass offizielle Entwicklungshilfe Deutschlands zum großen Teil nicht ankommt, weil Korruption weit verbreitet sei. Deshalb ist es für uns umso besser, mit Herrn Toaspern einen Menschen gefunden zu haben, der diese Hilfe direkt dorthin bringt, wo sie benötigt wird: an eine Grundschule, um diese zu renovieren, zu Schülern einer weiterführenden Schule, um das Schulgeld zu bezahlen, und zu den Alten, die keinerlei Einkommen mehr haben.

In Absprache mit dem Schülerrat wollen wir den diesjährigen Sponsorenlauf für die materielle Unterstützung des Projektes nutzen.

UND: Auch wenn Katharina glaubt, äthiopische Jugendliche würden nur deshalb so gern zur Schule gehen, weil sie ansonsten in praller Sonne auf dem Acker arbeiten müssten, wäre dennoch ein wenig dieser Lerneinstellung bei uns wünschenswert.